slide_6
slide_3
slide_1
slide_5
slide_7
slide_2
slide_4

Veranstaltungen

Keine Termine

AUF(STIEG) JETZT !!!

Am vergangen Donnerstag war die SG Eiche aus Darmstadt in Wixhausen zu Gast. Um den vorzeitigen Aufstieg perfekt zu machen, mußte man den Platz als Sieger verlassen. Diese Herausforderung wurde angenommen und bewältigt. Die beiden Trainer der TSG veränderten an der bewährten Startaufstellung nur wenig. J. Doman durfte von Beginn an auflaufen und der Mannschaftskapitän R. Bastias rückte in den Kader. Die Wixhäuser schlugen in der 3. Minute den richtigen Weg ein. F. Schaub erzielte nach schönem Zuspiel das 1:0. Wer gedacht hatte, dass sich Eiche Darmstadt aufgab, lag falsch. Der Gegner aus Darmstadt ärgerte die TSG mit gefährlichen Angriffen. Einer wurde in der 19. Minute mit dem 1:1 belohnt. Die Wixhäuser Mannschaft versuchte noch vor der Halbzeit die Weichen wieder auf Aufstieg zu stellen. Doch es gelang kein positiver Abschluß. Vor dem Pausentee mußte die TSG das erste Mal wechseln. R. Babic machte Platz für K. Kretschmann. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Halbzeit. Mit dem Gesehenen konnten die Verantwortlichen der TSG nicht zufrieden sein. Das Trainerteam der TSG wechselten in der Pause ein zweites Mal. T. Benz machte Platz und ermöglichte R. Bastias, zurück in den Kreis der Mannschaft zu kehren. Er ging auf seine alte Position in die Dreier- Abwehrkette. Mit neuem Schwung kam die TSG aus der Halbzeit. In der 53. Minute bediente L. Ludwigs Y. Elasri. Dieser traf ohne Mühe zum 2:1 für die Wixhäuser. Die TSG hatte wieder Lust. Sie fingen den Anstoß der Darmstädter ab und in der 54. Minute wurde der vorherige Vollstrecker zum Vorbereiter. Y. Elasri bediente L. Ludwigs  der sehenswert das 3:1 markierte. Der TSG konnte man anmerken, nach dem Abpfiff  ein kleines Fest feiern zu wollen. R. Ritter erhöte in der 64. Minute sogar  auf 4:1. Die Wixhäuser wirkten im zweiten Durchgang hoch konzentriert und wollten an diesem Abend das ernten, was man in Aschheim im Trainingslager gesät hatte. In der 73. Minute durfte M. Neumann nochmal ran. Er kam für O. Baumann. Y. Elasri war es erneut, der in der 82. Minute den Ball über die Linie drückte zum 5:1. Am Spielfeldrand wurde schon alles für den Zieleinlauf vorbereitet. Die SG Eiche verkürzte noch zum 5:2. Danach war dann Schluß. Die TSG Wixhausen machte mit diesem Sieg die Meisterschaft der B-Klasse Darmstadt perfekt. Am kommenden Sonntag möchte sich die TSG Wixhausen mit einem vollen Sportplatz aus der B-Klasse verabschieden. Die Feierlichkeiten beginnen nächsten Sonntag um 12 Uhr. Es kommt zum offiziellen Spatenstich am Sportplatz der TSG, der die Sanierung der Anlage einläutet. Um 13 Uhr spielt unsere zweite Mannschaft gegen die 1b aus Seeheim- Jugenheim. Gegner der ersten Mannschaft ist um 15 Uhr die zweite Mannschaft von St. Stephan aus Griesheim. Und um 17 Uhr findet eine kleine Meisterfeier auf dem Gelände der TSG Wixhausen statt.

Begeisterungsstürme für drei Orchester

Gelungenes Familienkonzert der TSG Wixhausen mit viel Improvisation

„Eine tolle Sporthalle habt ihr hier“, attestierte Dirigent und Ersatzmoderator Rainer Laumann der Stadtteilschule Arheilgen, mit der das Orchester dieses Jahr seine zweite Kooperation zum Klassenmusizieren startete. „Aber als Konzertsaal – naja“, fügte er hinzu. Es war sicher aus akustischen Gesichtspunkten nicht der idealste Ort für ein Konzert. Aber davon ließen sich die MusikerInnen der drei TSG-Orchester nicht irritieren.

Schon das Schülerorchester präsentierte sich hochprofessionell. Mit der Filmmusik zu „Die Schöne und das Biest“, dem Lady Gaga-Hit „Born this Way“ und dem Rock-Klassiker „Smoke on the Water“ hatte Dirigentin Julia Kaddatz ein anspruchsvolles Programm ausgesucht. Doch trotz ihrer zum Teil erst sehr kurzen Ausbildungszeit begeisterten die Jüngsten nicht nur mit ihrem Auftreten, sondern auch mit einem gut harmonierenden Orchesterklang.

„Minimundus“ bedeutet „kleine Welt“ und ist nicht nur der Name eines Miniaturenparks in Klagenfurt, sondern ebenso der einer Komposition von Thomas Doss. Stilsicher brachte das Jugendblasorchester unter Leitung von Rainer Laumann diese vier kleinen Klangwelten zu Gehör. Malerisch gestalteten sie die „Yorkshire Ballad“, die in ihrer Art an das berühmte „Irish Tune from County Derry“ erinnert. Nach den „Waltzing Wicked Witches“ endete der Teil des Jugendblasorchesters ebenfalls rockig. Sowohl für die Interpretation von „September“ als auch für „Funkytown“ ernteten die Jugendlichen zu Recht zahlreiche Bravo-Rufe.

Rasant und gekonnt setzte das Große Orchester das Konzert nach der Pause fort. Die MusikerInnen begannen mit der Ouvertüre zu Leonard Bernsteins „Candide“, die trotz ihrer technischen Ansprüche leicht und ungezwungen klingen muss. Vollkommen anders, mal lyrisch schön, mal traurig-klagend zwischen kriegerischen Phrasen ertönte dagegen „Machu Picchu“. Satoshi Yagisawa beschreibt darin die Stadt des Himmels und den Tempel, in dem die Sonne in einem großen Stein festgehalten wird. Doch die spanischen Invasoren überfallen die Inkas um des Goldes willen. Am Ende bleibt nur die Stadt selbst übrig. Nach diesem monumentalen Tongemälde wechselten die Wixhäuser ins Bigband-Genre. Dorothea Keller (Saxophon) und Kervin Küchler (Trompete) erhielten für ihre brillanten Improvisationen bei „Birdland“ verdienten Szenenapplaus. Ein besonderes Klangerlebnis bot das Orchester mit „Elvis in Concert“. In Peter Kleine Schaars Arrangement sind zahlreiche Elvis-Songs in ungewöhnlichen Stilen, von Marsch über Samba bis Swing, enthalten. Nach den Hits von „Coldplay on Stage“ verabschiedeten sich die Musiker mit dem venezolanischen Tanz „Joropo“ als Zugabe.

„Musik auf solch hohem Niveau braucht auch langjährige Akteure als Gerüst“, führte der Fachwart für Musik- und Spielmannswesen des Turngaus Main-Rhein Wolfgang Schroth aus. Die Ehrennadel in Bronze für 10 Jahre aktives Musizieren bekommt Cherryl Schneider, die leider an dem Abend verhindert war, nachgereicht. Für 20 Jahre aktives Musizieren wurden Elisabeth Görg und Lisa Joos mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Die Ehrrennadel in Gold mit Urkunde für 30 Jahre aktives Musizieren ging an Claudia Laumann.

Der Abend war jedoch zugleich auch der Abschied für die frisch geehrte Lisa Joos. Die ehemalige Jugendvertreterin und frühere Dirigentin des Jugendblasorchesters wurde „von einem Schwaben weggeheiratet“ und „zieht zu weit weg, um jede Woche weiter in die Probe zu kommen“, wie Dirigent Laumann wehmütig feststellte. Das Orchester verabschiedete seine aktuelle Vizedirigentin mit stehenden Ovationen.

Anzeige:

Aus unserer Galerie